Das Werkzeug PolaresMuster erstellt aus ausgewählten Formelementen oder dem aktiven Körper eingeführt in 1.0 ein polares Muster (d.h. eine Reihe von Objekten, die auf einem Kreisring oder Kreisbogen um den Mittelpunkt (Pol) herum gleichmäßig verteilt werden.)
Ein Langloch (Formelement Tasche) (B), das in einem Grundkörper (A, auch als Träger bezeichnet) eingebracht ist, wird für ein polares Muster verwendet. Das Ergebnis (C) ist rechts dargestellt.
eingeführt in 26.3: Dieses Werkzeug erlaubt einzelne Musterelemente zu deaktivieren und jeden Winkel individuell einzustellen.
Vorhandenes rechteckiges Basisformelement mit hinzufügendem Formelement in PP-Form → Vorschaumodus "Polares Muster" mit deaktiviertem Originalelement (rote x Symbole deaktivieren Elemente, grüne + Symbole reaktivieren Elemente) und einem individuell eingestellten vorletzten Winkel (graue Maßeinträge: allgemeine Winkel, roter Maßeintrag: individueller Winkel) → Ergebnisfestkörper (PolarPattern-Formelement)
Den Menüeintrag Part Design → Musternde Formelemente → Polares Muster auswähen.
Ist kein Körper aktiv und es sind zwei oder mehr Körper im Dokument vorhanden, wird der Dialog Aktiver Körper erforderlich geöffnet und zeigt an, dass einer aktiviert werden muss. Gibt es nur einen einzigen Körper, wird dieser automatisch aktiviert.
Das Aufgaben-FensterParameter des polaren Musters wird geöffnet. Siehe Optionen für weitere Informationen.
Die Schaltfläche OK drücken, um zu beenden.
Bearbeiten
Eine der folgenden Möglichkeiten auswählen:
Ein Doppelklick auf das PolarPattern-Objekt in der Baumansicht.
Ein Rechtsklick auf das PolarPattern-Objekt in der Baumansicht und die Menüoption Polares Muster bearbeiten im Kontextmenü auswählen.
Der Aufgaben-BereichParameter des polaren Musters wird geöffnet. Siehe Optionen für weitere Informationen.
Die Schaltfläche OK drücken, um zu beenden.
Optionen
Modus auswählen:
Körper transformieren: Erstellt Anordnungen (Muster) aus der gesamten Form des Basisformelements (Standardeinstellung). eingeführt in 1.0
Formelemente transformieren: Erstellt Anordnungen (Muster) aus den einzelnen Formen der ausgewählten Formelemente.
Gesamtwinkel: Ist der Winkel kleiner als 360°, werden das Original und die Instanzen gleichmäßig verteilt, von 0° (Original) bis zum angegebenen Winkel (letzte Instanz). Ist der Winkel 360°, werden alle Objekte gleichmäßig auf einem Kreisring verteilt. Für n Elemente ist ein Winkel von 360° gleich dem Winkel aus 360° * (1 - 1/n).
eingeführt in 1.0: Winkelabstand: Den Winkel von einem gegebenen Punkt des Originals bis zu demselben Punkt auf der folgenden Instanz eingeben. Für n Objekte: Gesamtwinkel = (n - 1) * Winkelabstand.
Die Anzahl der Vorkommen (inklusive des originalen Formelements) eingeben.
Ist das Kontrollkästchen Bei Änderung neu berechnen aktiviert, wird die Ansicht in Echtzeit aktualisiert.
Formelemente ordnen
Wenn einige der ausgewählten Formelemente additiv und andere subtraktiv sind, kann ihre Reihenfolge letztlich das Ergebnis beeinflussen. Die Reihenfolge kann durch bewegen einzelner Formelemente innerhalb der Liste verändert werden.
Auswirkung der Formelement-Reihenfolge
Eigenschaften
Daten
Base
Daten-Eigenschaft (ausgeblendet)Originals (LinkList): Eine Liste der ausgewählten Formelemente. Wird ignoriert, wenn die Daten-EigenschaftTransform Mode auf Whole shape eingestellt ist.
Daten-EigenschaftTransform Mode (Enumeration):
Features (Standardeinstellung)
Whole shape
Part Design
Daten-EigenschaftRefine (Bool): Standardwert ist True. Bereitet die Form zum Abschluss des Werkzeugs auf (entfernt überflüssige Kanten).
Daten-EigenschaftFuzzy Tolerance (FloatConstraint): Standardwert ist -1.0. Fuzzy-Toleranz:
Ist der Wert > 0: Den Wert verwenden
Ist der Wert = 0: Den Standardwert beibehalten
Ist der Wert < 0: Den Wert ermitteln
PolarPattern
Daten-EigenschaftAxis (LinkSub): Die Drehachse für das Muster. Diese kann eine Bezugsachse, eine Skizzenachse, eine Kreisförmige Kante oder die Normale einer ebenen Fläche sein.
Wird nur verwendet, wenn die Daten-EigenschaftMode auf Extent (Gesamtwinkel) gesetzt ist.
Daten-EigenschaftReversed (Bool): Standardwert ist False. Kehrt die Drehrichtung des Musters von gegen den Uhrzeigersinn (Standardwert) zu im Uhrzeigersinn um.
Daten-EigenschaftMode (Enumeration): Bestimmt, wie die Abstände im Muster angegeben werden.
Extent: Verwendet den Gesamtwinkel von der ersten bis zur letzten Instanz.
Spacing (default): Verwendet den Winkel zwischen aufeinanderfolgenden Instanzen.
Daten-Eigenschaft (ausgeblendet)Angle (Angle): Standardwert ist 360.0 deg. Der Gesamtwinkel des Musters, von der ersten bis zur letzten Instanz gemessen.
Daten-EigenschaftOffset (Angle): Standardwert ist 50.0 deg. Der Winkelabstand zwischen jeweils zwei aufeinanderfolgenden Instanzen im Musters.
Wird nur verwendet, wenn die Daten-EigenschaftMode auf Spacing (Winkelabstand) gesetzt ist.
Daten-EigenschaftSpacings (FloatList): Standardwert ist [-1.0]. Eine Liste individueller Winkelabstände zwischen den Instanzen. Ist ein Wert -1, wird der globale 'Offset'-Wert für diesen Abstand verwendet. Die Liste sollte einen Eintrag weniger als die Anzahl der Vorkommen enthalten.
Daten-EigenschaftSpacingPattern (FloatList): Standardwert ist [0.0]. Legt ein Wiederholungsmuster für die Abstände fest. Zum Beispiel erzeugt die Liste [10, 20] abwechselnd Abstände von 10mm und 20mm. (Experimentell, Änderungen vorbehalten. Um dies in der Benutzerschnittstelle zu aktivieren, kann unter Preferences/Mod/Part ein boolescher Parameter 'ExperiementalFeature' hinzugefügt werden)
Daten-EigenschaftOccurrences (IntegerConstraint): Standardwert ist 2. Die Gesamtanzahl der Instanzen in dem Muster einschließlich des originalen Formelements.
Transformation
Daten-EigenschaftSuppressed Indices (IntegerList): Indizes der Instanzen im Muster, die unterdrückt werden. eingeführt in 26.3
Einschränkungen
Jede Oberfläche im Muster die nicht mit dem Elternteil überlappt, wird ausgeschlossen. Dadurch wird sichergestellt, dass ein PartDesign-Körper immer nur aus einem zusammenhängenden Festkörper besteht.
Die PartDesign-Muster sind nicht so ausgereift wie ihre Draft-Gegenstücke. Bei einer großen Anzahl von Objekten sollte man überlegen Draft Polare Anordnung in Kombination mit einer Part Booleschen Verknüpfung zu verwenden. Da man dazu PartDesign verläßt, können erhebliche Änderungen im Modell notwendig sein. Man kann nicht einfach im PartDesign-Modell im gleichen Körper weitermachen. Ein Beispiel findet man in diesem Foren-Thema.
Ein Muster kann nicht direkt auf ein anderes Muster angewendet werden, egal ob es ein polares oder lineares Muster oder ein Spiegelbild ist. Dafür wird PartDesign Mehrfach-Transformation verwendet.